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Montag, 3. Februar 2014

Klaxons - Neue Single There Is No Other Time

Nach drei Jahren meldet sich die Indie-Rock Band mit einer neuen Single: There Is No Other Time ist die erste Single, die am 23. März erhältlich sein wird, jedoch kann man sie sich schon vorab auf Soundcloud und Youtube anhören.

Das dritte Album der Klaxons kommt in diesem Frühjahr heraus und man kann sich schon auf Kollaborationen freuen wie Tom Rowlands von The Chemical Brothers, Erol Alkan und James Murphy!

Die neue Single ist mal was neues von den Klaxons. Mehr Dance in Richtung der 80er, aber trotzdem kommt das Markenzeichen  der Klaxons, wie in ihren größten Erfolgen Golden Skans und Echoes hervor.




Bildquelle: Soundcloud.com

Mittwoch, 11. Dezember 2013

London Grammar - Die Entdeckung des Jahres


London Grammar, hier und da habt ihr bestimmt schon mal davon gehört, oder auch gerade nicht.
Das erste Lied das ich von London Grammar gehört habe war "Wasting My Young Years" und es hat mich sofort dazu veranlasst über sie zu schreiben.

Wer ist eigentlich London Grammar?

London Grammar besteht aus der Sängerin Hannah Reid, dem Gitarristen Dan Rothman und dem Schlagzeuger Dot Major. Gegründet haben sich London Grammar bereits 2009. Bekannt wurden sie aber erst Ende 2012/ Anfang diesen Jahres. Sie haben unter anderem den Song "Help Me Lose My Mind" mit Disclosure aufgenommen. 

Und wie hör'n die sich so an?

Jaha, das ist echt nicht so schwer zu sagen, da mir gleich so einige ähnliche Interpreten durch den Kopf schwirrten. Zunächst einmal zur Stimme der Sängerin Reid; spontan ist mir da als allererstes "MS MR" durch den Kopf gelaufen, dann aber auch 'nen Stückl' "Florence and the Mashine", nur habe ich den Anschein das Reids Stimme wesentlich kräftiger ist, als die zuvor genannten Sängerinnen. 
Die Melodie generell könnte man traurig, melancholisch finden, aber irgendwie gleichzeitig episch, fantastisch sogar irgendwie romantisch. Eigentlich so die beste Mukke für den Winter, wo man sich zu an den Kamin setzen würde oder sich iwie anders einpackt und vor der Kälte drausen flieht. 
Das Debutalbum von London Grammar, welches sich "If You Wait" nennt, hält mich Song für Song fest und es kommt weder ein Gefühl von Langeweile auf noch hat man das Gefühl das da irgendetwas nicht durchdacht ist an den Songs. Gelungen sind vor allen Dingen die Songs "Strong", wie bereits gesagt "Wasting My Young Years" und das Cover von Kavinskys "Nightcall".

Also ich würde mal jetzt so behaupten, dass London Grammar momentan eine der besten neuen Indie-Pop Bands ist, die ich gehört habe. 

Alle EP's und Songs kann man sich kostenlos auf ihrem Soundcloud Account anhören, aber der Kauf des Albums eindeutig auch keine schlechte Idee ist. Vielleicht sogar das ideale Weihnachtsgeschenk?

Auf jeden Fall 'ne krasse Band!


Links:


Für andere Neuentdeckungen folgt doch einfach meinem Soundcloud-Account.

Freitag, 16. August 2013

Da Funk Back To The Punk

Eine Liebeserklärung an Daft Punks Homework.


Das Cover von "Homework"
1997 ist eines der genialsten Electroalben entstanden, die die Musikwelt je zu hören bekam, Homework von Daft Punk.
Homework  ist in seiner Gesamtheit ein geniales Werk, da es nicht für sich selbst stehende Topsongs besitzt, sondern alle Song zu einem großen Werk vereint.  Ähnlich wie in einer Symphonie von Mozart, nur eher dem Computerzeitalter entsprechend.

Das Hörgefühl

Jeder einzelne Song leitet den nächsten ein, wodurch man keine Brüche im Hörfluss hat und langsam in die Welt von Daft Punk eintauchen kann. Vor allen Dingen macht es Spaß an dem Album, dass es nicht unbedingt anstrengend ist und man es auch mal leiser nebenbei hören kann, sich aber auch vollkommen in die Songs versinken kann und sich die liebevolle Struktur jedes einzelnen Tracks anhören kann.
Es ist eine geniale Spannung, die von den Songs ausgeht, wie sie sich jedes Mal langsam aufbauen und einen warten lassen und dann bäääm! einen einfach wegfetzen und man nicht anders kann, als seinen ganzen Körper mit zubewegen und zu den Beats und Bässen abzugehen!
Eines dieser Lieder die einen richtig Packt ist z.B. Revolution 909, welches einen genialen Videoclip besitzt und zwar in seiner Grundstruktur überaus simpel ist, jedoch hier und da einem ein Grinsen aufs Gesicht zaubert.

Zunächst könnte man vom Anfang der Songs genervt sein, jedoch sollte man sich für das Album echt Zeit nehmen und sich darauf einlassen, dann kann man auch die geniale Struktur genießen.

Die Empfehlung

Vielleicht fragen sich jetzt einige von euch, warum ich grade über ein Album schreibe, welches 1997 erschienen ist. Die Antwort ist, dass dieses Album auch hätte 2013 oder 2012 erscheinen können, da es eines dieser herrlichen Evergreenalben ist von denen es leider nicht allzu viele existieren. Wenn man sich andere Electronicmusik aus den  ‘90ern reinzieht, merkt man das Daft Punk mit Homework Jahre vor seiner Zeit war, obwohl die Mainstream Electromukke immer noch, naja sagen wir „benachteiligt“ ist.

Alle die Daft Punk lediglich seit neuestem durch „Get Lucky“ kennen, sollten sich unbedingt mindestens Homework anhören.
Das genialste vor allen Dingen ist, dass einen der ganze Hörspaß noch nicht einmal viel kostet, da das gesamte Album für grade Mal 4,99€ bei iTunes zu haben ist, für das Geld kann man vielleicht grade Mal 'nen Sparmenü im Fastfood Restaurant erhalten, also nach dem Motto gönnt euch einen gesunden Soungsnack. ;)

Der Videoclip von Revolution 909 - nein es ist kein Kochrezept ;)


Das ganze Album auf YouTube - (noch) nicht von der GEMA gesperrt.




Bildquelle: [last.fm]

Montag, 2. Juli 2012

Le Common Diamond - Newcomer mit viel Potenzial

Der gewöhnliche Diamant - so heißt das Duo aus Toulouse auf Deutsch. Die Band ist aber alles andere als gewöhnlich. Es ist wie eine Reise in ein neues Soundland, wenn man das so sagen kann. Die beiden kreieren mit ihren Synthesizern etwas was man so in dieser Form noch gar nicht kennt.
Entdeckt habe ich das Duo durch einen Remix den sie vom Lied "The Look" von Metronomy gemacht haben. Die Musik der beiden erinnert auch leicht an das Album "Nights Out", da es teilweise auch ziemlich viel Experimental ist, was aber angenehm anzuhören ist.
Auf jeden Fall ein Tipp zum anhören. Was ist eure Meinung?


Imperia - Eine andere Welt

Impressionen einer wunderschönen Stadt der italienischen Riviera


Imperia ist ein kleines Städtchen 100 km südwestlich von Genova. Die Stadt liegt idyllisch auf einem Hügel direkt am Meer.
Die Reise von Berlin nach Imperia mit dem Auto ist für Photographen und Naturliebhaber ein Muss! Allein die Strecke durch Bayern, Baden-Würtemberg und in Österreich durch den Pfändertunnel macht einen unglaublichen Spaß und bietet Blicke wie auf Postkartenmotiven. Aber die wahre Schönheit beginnt mit der Einfahrt in Lichtenstein und in die Schweiz. Die Landschaft in den Schweizer Alpen ist wahrhaftig atemberaubend. Man fährt an kleinen Wasserfällen, Bächen und alten Burgen vorbei, deren Anblick einen dazu verleitet sofort anzuhalten und die Umgebung zu genießen. Was man bei dem ganzen aber nicht vergessen sollte ist sich vor der Fahrt die Österreichische und Schweizer Vignette zu kaufen, da man sonst je Land an die 200€ Strafe zahlen muss. Nach der Schweiz ist man dann nun endlich in Italien. Die Fahrt von Berlin aus dauert Non-Stop ca. 13 bis 14 Stunden und liegt bei ca. 1300 km, es ist die Mühe aber wirklich Wert.




Nun zu Imperia. Die Stadt hat wunderschöne Kiesstrände und einige wenige Sandstrände, die aber Ideal zum Schwimmen sind. Das Wasser ist kristallklar. Das Klima in Imperia ist auch herrlich. In der gesamten Italienischen Riviera gibt es insgesamt ca. 300 Sonnentage, somit kann man sich auf ordentlich Sonnenschein freuen.
Imperia hat eine wunderschöne Altstadt im Bezirk Porto Maurizio in der man auf mittelalterliche Gebäude trifft die bis zu 800 Jahre alt sind. Alle 3 bis 4 Tage werden sogar alte Kanonen auf den Bergen abgefeuert zur Nachstellung von Mittelalterlichen Szenarien. 
Sehr zu Empfehlen ist, egal wo man in Ligurien ist, eine Fahrt nach Monaco, Monte-Carlo und Nice (Nizza,Frankreich), da die Landschaft und Architektur nochmal ganz besonders sind. 
Wer aber Sporturlaub mag, der sollte mit dem Fahrrad Richtung Osten am Meer entlang fahren. In der Vielfältigen Landschaft mit den vielen höhen und tiefen macht es richtig Spaß zu fahren, insbesondere findet man überall einen Ort zum Schwimmen. 
Alles in allem ist Ligurien ein wunderschöner Ort um seinen Urlaub zu verbringen. 

Dienstag, 12. Juni 2012

A thing for me-Metronomy


Die Band gegen schlechte Laune: ein Musiktipp

https://www.facebook.com/metronomy
Alles begann mit Joseph Mount, einem sechzehnjährigen Jungen aus Dover, der DJ werden wollte. 1999 gründete er Metronomy als Ein-Mann-Band und erstellte unzählige Remixe. Später, 2002, kam sein Cousin, Oscar Cash, dazu. Mit ihm entstand das Album „Pip Paine“ 2004, welches eher in Richtung Electro geht und so gut wie Text frei ist. Bis auf das Lied „Trick or Treatz“, mit dem sie es in die Britischen Charts schafften.
Mit dem Album „Nights Out“ (2008) erreichten sie dann ihren Durchbruch.  Damit wurden sie international bekannt und erhielten sehr viel positive Resonanz. Besonders in Frankreich wurden sie sehr beliebt.
Nachdem großen Erfolg mit „Nights Out“ schufen sie das EP „Not Made For Love“
 "Nights Out hat mich in meiner Arbeit stark beeinflusst!"- Karl Lagerfeld
 (2010), welches den Übergang zum neuesten Album „The English Riviera“ (2011) darstellte. Zudem war es die erste Aufnahme mit dem Londoner DJ Olubenga (Gbenga), der der Bassist wurde, und Anna Piotr, welche die Schlagzeugerin ist.
https://www.facebook.com/metronomy
Jedes der Alben hat in gewisser Weise eine Geschichte, die durch das Album erzählt wird und jedes darauffolgende schließt daran an. Besonders merkt man das an den oben genannten Alben. Diese Übergänge finden auch in der Musikrichtung statt. So kann man sagen, dass „Nights Out“ eher in die Richtung Electropop, „Not made for love“ und „The English Riviera“ eher in Richtung Indiepop gehen.
Electropop, Wonkypop, Experimental oder doch Indiepop? Welchem Genre Metronomy angehört, kann einem Wikipedia auch nicht sagen. Genau das ist aber die Eigenschaft, die Metronomy ausmacht. Es scheint recht sonderbar, man hört Metronomy zum chillen, aber gleichzeitig auch zum Feiern, doch ist es nicht genau das, was man sucht? Endlich die Musik zu haben, die wirklich immer passen könnte. Vielleicht liegt es an den Lyrics, an den Melodien oder an den Videoclips. Wahrscheinlich eher an allem, was Metronomy aus einem Lied macht.
https://www.facebook.com/metronomy

Metronomy ist dieses Jahr auf Amerikatournee mit Coldplay, kommt aber im Sommer dieses Jahres nach Europa und im September nach Berlin. 
"Dabei mag ich noch nicht mal Coldplay so sehr..."-Joseph Mount (Leadsänger von Metronomy)
Ergattert euch noch schnell Karten für das Berlin Festival, denn neben den anderen Bands, die dort auftreten, ist es allein Metronomy schon wert, dort hinzugehen.


Donnerstag, 6. Oktober 2011

Mal wo anders chillen…
















Der Panamahutstand

Warum „Kreuzkölln“ so cool sein kann

Rekultivierung
, das Wort, das so ziemlich alles beschreibt, was gerade mit den Bezirken im Stadtkern von Berlin passiert. Bestimmt kann jetzt nicht jeder etwas mit dem Begriff Rekultivierung anfangen, deshalb zeig ich es euch einfach an einem Beispiel, nämlich das Maybachufer.


Schon in der Weimarer Republik war das Maybachufer als Marktplatz in Kreuzberg bekannt und drei Mal in der Woche wurden dort die verschiedensten Waren angeboten, abgesehen von Gemüse und Obst.
Der Markt, der heutzutage „BiOrientmarkt“ genannt wird, ist ganz ähnlich zu dem Alten, wobei es das Zusammenkommen der verschiedensten Kulturen ist, was den Markt am Maybachufer so besonders macht. Egal ob es Leckereien aus Kenia, Käse und Lakritze aus Holland oder Panamahüte aus Ecuador sind, sie alle finden dort ihren Platz am Markt. Meist freuen sich die Händler auch, wenn es mal zum Gespräch kommt über Berlin und die Leute oder wenn man sie einfach fragt, wo genau die Dinger eigentlich herkommen, die sie verkaufen und woraus sie bestehen.
Auf jeden Fall kann man dort auf kulinarische Erkundungstour gehen, wobei man wirklich sehr hungrig ankommen muss, denn von vorne bis hinten gibt es lauter Sachen zum Essen. Meine Favoriten sind zum Beispiel: Dattelkekse mit Pistazien, Fladenbrot mit Spinat und Frischkäse und der frisch gepresste Granatapfelsaft. Das Beste aber ist, es kommen fast jedes Mal neue Leute mit neuen Gerichten, die alle ihren besonderen Touch haben.
Natürlich kann man hier aber auch seine gewöhnlichen Einkäufe für zu Hause machen, zum Beispiel 5 Kilo Tomaten für 2€ oder 2 Kilo Pfirsiche für 1€, also wenn man so viel essen kann, dann ist es für einen schon ganz praktisch.

Neben den ganzen Ständen für Obst und Gemüse, gibt es viele Leute, die an Ständen entweder Stoffe zum selber nähen verkaufen oder ihre eigenen Kreationen verkaufen.

 "Wahre Panamahüte                                  kommen aus Ecuador!"



 Es verkauft dort z.B. eine Ecuadorianerin, originale Panamahüte aus Bananenblättern, wobei sie darauf besteht, dass die wahren Panamahüte, nicht aus Panama, sondern aus Ecuador kommen. Nebenbei verkauft diese auch „Inka-Poncho-Pullover“ mit schönen kleinen Lamas drauf, was vielleicht nicht jedermanns Geschmack, aber doch ganz lustig ist.
Meist daneben ist auch gleich ein Stand bei dem T-Shirts mit total kreativen Motiven von Berlin oder allgemeine Themen, wie z.B. der Globalisierung, verkauft werden, die so garantiert noch keiner hat.
Für den Künstlerbedarf gibt es auch vielerlei Dinge, so kann man sich Stifte und Mappen, sowie „handgeschöpftes recyceltes“ Papier, zu wesentlich niedrigeren Preisen kaufen als im Fachmarkt, wobei man aber echt aufpassen muss, dass man nicht doch am Ende übers Ohr gehauen wird.
Wer ein Retro-Fan ist wird sich hier besonders freuen, da hier so fast ziemlich alle Filmplakate von 1930 bis jetzt, dort zu kaufen sind, die teilweise echt cool sind.
Jedoch muss man aber auch nicht unbedingt zum Maybachufer gehen, um den nächsten Großeinkauf für… was auch immer zu machen, sondern man findet hier auch vielerlei Orte, etwas entfernt von Markt, direkt am Ufer, wo man sich einfach hinsetzen kann, am besten mit ein paar Freunden, und einfach mal die Atmosphäre genießen kann oder man geht durch die anliegenden Straßen und schaut sich ein paar Graffitis an, von denen einige einen Echt inspirieren können. Man kann sich aber auch einfach mit Kamera oder Zeichenblock bewaffnen und nach Motiven suchen, die man dort auf jeden Fall findet.

Wenn man nun, egal ob man was gegessen hat, gekauft, fotografiert oder sonst was gemacht hat, kann man auch am Ende der Marktkette einer der Alternative Bands zuhören, die dort öfter spielen, mit vielen interessanten und abgefahrenen Leuten, wobei man echt mit einigen von denen ins Gespräch kommen kann, über dies und das.
Auf jeden Fall ist eine Reise zum Maybachufer, fast eine Reise wie in eine andere Stadt, weil die Leute, die dort leben und allgemein die Atmosphäre eine ganz andere ist, als zum Rest der Stadt, aber am besten überzeugt ihr euch selbst und opfert einfach mal einen Dienstag- oder Freitagnachmittag und begebt euch an das Maybachufer an der Herrmannstraße.

Wie kommt man hin?
Am besten fahrt ihr mit der S-Bahn bis Yorkstraße und steigt dann in die U-Bahn Richtung Herrmannplatz, steigt dort aus und geht den Kottbusser Damm runter und dann merkt ihr schon, wenn ihr da seid.