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Samstag, 30. Januar 2016

Bloc Party - HYMNS (2016)


Jedem ist es schon bekannt, dass seit dem letztem Album (Four) sich vieles bei Bloc Party verändert hat. Zwei Mitglieder (Schlagzeuger Matt Tong und Bassist Gordon Moakes) verließen die Band, es gab eine Pause von Bloc Party, die von einem Solo-Album von Kele Okereke Ende 2014 (Trick) gefüllt wurde und der Einstieg der zwei neuen Bandmitglieder Louise Bartle und Justin Harris. Das sich jetzt, nach der schwierigen Phase und zwei neuen Gesichter Bloc Party etwas verändert, war nicht unerwartet. Doch in HYMNS wurde gefühlt alles über Bord geworfen, was man von Bloc Party kannte. Die rockige Gitarre und der schön kratzige 2000er Brit-Rock Gesang wurde durch softe Synthis und einem zu einfühlsamen Gesang vom Kele Okereke ausgetauscht.

Natürlich ist es enttäuschend, dass sich aus einer der Vorzeigebands des 2000er Indie-Rocks, zu einer soften Indie-Pop Truppe verwandelt hat, doch man kann nicht sagen das es ein schlechtes Album ist. Die Vielfalt der Songs und die einfühlsame und recht lebendige Atmosphäre gibt eine hörbare und tanzbare Platte, die man nicht verpassen sollte. HYMNS ist ein sehr gutes Indie-Pop Album, doch von Bloc Party erwartet man anderes.

Sonntag, 8. Februar 2015

Pond - Man It Feels Like Space Again


Ein Zusammenschluss zwischen mehreren australischen Künstlern (auch teile von Tame Impala) in 2008 ließ die Band Pond entstehen. Nun ist ihr drittes Album "Man It Feels Like Space Again" veröffentlicht worden, welches einen sehr passenden Namen trägt. Denn wie man es von Tame Impala schon gewohnt ist, bringt auch das Nebenprokekt spacige psychedelische Beats, die von einfühlsamen Stimmen begleitet werden. Dazu besitzt das Album einen Aufbau, den man leider nicht oft bei einer aktuellen Platte hört.

Solange der Introsong "Waiting Around For Grace" uns auf eine Reise durch die musikalische Galaxie aufwärmt und uns in das Raumschiff Pond einführt, bringen die nächsten Tracks schon ausgefallene Einzigartigkeiten, die einmal von einem schnellen Klavier, von abgespaceten Gitarrengriffen, rockigen Stimmen oder andern mal von ruhigen liebesartigen Sound gezeichnet sind. "Man It Feels Like Space Again" ist kunterbunt, ausgefallen und bricht das Tabu einfach Musik zu machen, die man nicht alltäglich hört. 
Pond zeigt, dass sie echt viel und gute Arbeit 
geleistet haben egal ob beim Cover welches schon ein Kunstwerk ist oder der Musik selbst. Also ein großes Muß für alle die ausgefallene neue Psychedelic Musik mögen oder sich einfach mal anderen Indie anhören wollen.

Mittwoch, 25. Juni 2014

Toast hören!? Geht nicht? Doch! - TOAST - Das neue Album von Buttering Trio


Neo-Soul: ihr habt keine Ahnng was das ist? Ja kein Ding, ist eigentlich nur genau das was es ist: neuer Soul.
Buttering Trio, die Gruppe aus Berlin/Tel Aviv, die unter dem Label Raw Tapes aktiv sind, haben ihren ganz individuellen Stil. Sie kombinieren Soul, Hip Hop, Electro, Jazz, Bossa Nova und teilweise auch psychedelische Elemente in ihrer Musik in einer Art, wie ihr es vermutlich noch nie gehört habt.
Wirklich überzeugt wurde ich vom Track "Fall Into Abyss (Ibiza)", es scheint einfach alles zu passen und ich liebe das mysteriöse Magische, welches von dem Song ausgeht. Irgendwie erinnert der Song ab Minute 2:18 unfassbar an Jean-Michel Jarre, passt dennoch alles so unfassbar gut zum Soul/Jazz-Beat. 
Minimalismus und das Gefühl für wunderbare Details sind eindeutig Eigenschaften, die einem Buttering Trio ans Herz wachsen lassen.

Donnerstag, 19. Juni 2014

Down on the West Coast they got a sayin'... Ultraviolence von Lana Del Rey


"Ultraviolence", mit ihrem neuen Album bringt Lana Del Rey ein Wahrhaft wunderbares Album auf den Markt. 
Del Rey hat allein schon mit Born To Die ein Spitzenalbum herausgebracht, jedoch hatte ich damit hier und da Probleme mit, da die teilweise seltsamen Elemente aus Wanna-Be-Gansta-Whatever sehr oft einfach die brillante Stimme und Gesangsart von Del Rey einfach ein bisschen verpfuschten. 
ABER, Ultraviolence, dieses neue wunderbare Stück Musik, ist alles andere als unvollendet oder irgendwie zu kritisieren. Es ist einfach ein Geschenk an die Menschheit!

Mittwoch, 28. Mai 2014

ARTIFICIAL SWEETENERS von Fujiya & Miyagi ist das was du die nächsten Abende hören willst


Artificial, artiartiartificial sweet sweet sweeteners.
Fetzig, kratzig, elektrisch, psychedelisch aber auch einfach nur feierlich. Die monotone Stimme von Leadsänger David Best unterstützt durch die durchdachten Beats gibt den Songs den Kick, wie man ihn bereits aus älteren Alben des Trios kennt.
Den meisten ist Fujiya & Miyagi bekannt, da ihr Song "UH" in einer Szene in Breaking Bad zu hören war.
Mit Artificial Sweeteners bringen sie aber ein Album raus, welches durch seine Simplizität brilliert. Kein Großartig vielfältiges Wischi-waschi, einfach Beats, die dich umhauen und ein Album das Spaß macht. Kopfkino ist da garantiert!
Mal wieder empfehlen wir nur...zieht es euch rein!

Zwei Singles aus dem neuen Album nach dem Break zum reinhören.

Freitag, 9. Mai 2014

TURN BLUE - das neue Album von The Black Keys in der Review


Drei Jahre musste man auf die Nachfolgeschaft von El Camino warten und nun ist es endlich da.
Turn Blue, das neue Album der Black Keys wurde schon mit der Single Fever, die im übrigen auch der Top-Song des Albums ist, angekündigt. Zuvor gab es skurrile Videos im Stil der 80er, die darauf hindeuten das es schon ein wenig Psychedelic-Rock- Einflüsse geben wird. In der Tat hat man hier und da das Gefühl gerade The Dark Side Of The Moon von Pink Floyd hört.
Aber die Black Keys sind ihrem eigenständigen Stil, dem Blues-Rock doch recht treu geblieben.

Zudem sind auch diesmal wieder jede Menge Songs dabei, die sich perfekt für Filmsoundtracks eignen. So das typische Eben, entweder ein genialer Tarantino streifen, oder irgendein Roadmovie. In Werbungen werden die Songs garantiert auch wieder Verwendung finden, wie auch bei jedem Album der Black Keys.

Letztendlich ist Turn Blue wiedermal ein geniales Album des Duos, das praktisch eine perfekte Fortsetzung für El Camino darstellt und jedem Fan der älteren Alben gefallen sollte. Jedoch merkt man das die Black Keys immer etablierter in ihrem Sound werden und man eigentlich doch mehr was verrücktes, stärker psychedelisches erwartet hätte. Insgesamt jedoch wieder purer Genuss.
Vor allen Dingen ist es zu empfehlen sich das Album zumindest als CD zu holen, weil man der Klangunterschied doch schon relativ stark merkt. Zusätzlich bekommt man auch noch ein tolles Mini-Poster und ne coole Hülle.

Ein Paar Bilder und der Videoclip zu Fever  nach dem Break.

Dienstag, 1. April 2014

Saudade - das neue Album von Thievery Corporation


Bossa Nova, Nu Jazz und Lounge, das und vieles mehr erwartet einen wenn man sich das neue Saudade Album von Thievery Corporation anhört.
Pure Entspannung, einfach die Augen schließen und man stelle sich vor während eines lauwarmen Sommerabends in Südfrankreich den Ausblick auf den Sonnenuntergang zu genießen. Chill-Out vom feinsten. Die sanften Stimmen von Lou Lou Ghelichkhani, Karina Zaviani, Elin Melgarejo, Natalia Clavier und  Shana Halligan geben den wunderbaren Beats den Feinschliff.
Saudade könnte der sanfte Soundtrack für lange Sommernächte werden.
Thievery Corporation haben ein Album geschaffen welches Evergreen ist und nicht langweilig wird. Auf jeden Fall zu empfehlen, wenn man ein Fan von Loungemusik ist.
Eine Hörprobe gibt es nach dem Break.

Sonntag, 16. März 2014

Metronomy - Love Letters Albumreview


Love Letters von Metronomy - Nach ihrem Erfolgsalbum The English Riviera sind Metronomy wieder da und bieten mit einem Album auf, welches schon jetzt ein Klassiker ist.
Love Letters orientiert sich musikalisch an den 1960er Jahren; eine Zeit die geprägt wurde durch Musik wie die der Beatles oder The Zombies. Orientiert sich zwar an dieser Zeit, ist aber anders. Elektronische Töne und die Metronomy-typischen Beats beamen das Album in unser Jahrhundert. 
Love Letters - besser hätte man den Namen wahrscheinlich nicht wählen können außer vielleicht Love Declaration, denn dieses Album stellt eine Liebeserklärung dar. Eine Liebeserklärung an die analoge Musik, Liebeslieder und die Bedeutung eines Albums.
Metronomy ist eine Band, die keine Topsongs schafft, die die Charts stürmen und die man nach einigen Wochen nicht mehr hören kann. Sie schaffen Alben, die in jedem Song eine Geschichte erzählen, sei es verbal oder visuell. Jeder Song hat seine Emotion und Intention welches er im Album entfaltet. 
Was Metronomy mit dem Album Love Letters geschaffen hat, ist ein Kunstwerk, welches den Emotionen des Hörers einen Spiegel vorhält und für jeden eine andere Bedeutung hat und andere Emotionen weckt. 
Einfach die Augen schließen in der Sonne liegen und den sanften Klängen des Albums lauschen. Es packt einen, wenn man sich drauf einlässt.

Samstag, 15. März 2014

Glitches In The Break - Eine Reise den Hip Hop der 90er


Wir haben euch die letzen Tage hier schon so einige Hip Hop Alben vorgestellt, die ein wenig auf dem Renaissance-Trip sind und hier schon wieder.
Black Milk hat dieses Jahr sein neues Album Glitches In The Break veröffentlicht. Die Message des Albums ist klar, coole Beats, purer Rap ohne bizarre Stimmenverzerrung, die authentischen Scratching-Sounds hier und da... ganz nach der alten Schule.
Finden wir gut.
Einen Song aus dem Album Cold Day findet ihr nach dem Break.

Donnerstag, 13. März 2014

Rumpsitol - Dänischer Experimental Electro


Away so lautet der Name des neuen Albums von Rumpistol aka Jens B. Christiansen. 
Skandinavische Musik, vor allen Dingen Electro, mag man entweder oder kann es nicht leiden. Hier bei Rumpistol ist es nicht anders. Mit Away hat er ein sehr ruhiges und überaus experimentelles Album auf die Beine gestellt, dass man nicht wirklich auf Anhieb als Lieblingsnummer bezeichnen würde. Dennoch sollte man sich mal drauf einlassen. 
Es ist ein Kunstwerk, kein klassisches sondern eher vergleichbar mit bizarren Abstraktionen, die einen an Dunkelheit, Kälte, Stadt, Technik und Industrie erinnern lassen, aber auf eine bizarre faszinierende Art, das fängt ja schon mit dem Albumcover an. 
Es macht eindeutig sehr viel Spaß es sich anzuhören, wobei es einem schon ein wenig Aufmerksamkeit abverlangt, aber man könnte es auch leise im Hintergrund laufen lassen. 
Die Songtitel sind sehr geschickt gewählt und regen die Fantasie noch mehr an als so schon. 
Einfach mal abspielen und reinhören, bereuen wird man es nicht. 
Snippet nach dem Break.

Mittwoch, 12. März 2014

Hip Hop wie man ihn vermisst hat "Albert Einstein: P=MC2" von Prodigy & The Alchemist


Nein, nicht The Prodigy, sondern der Rapper Prodigy hat beim Album Albert Einstein: P=MC2 zusammen mit The Alchemist eine geniale Kollaboration geschaffen. Unter dem Label Infamous Records ist es letzes Jahr im Juni herausgekommen, ist aber leider relativ unbekannt geblieben, wobei es sich um ein geniales Album handelt, welches zum Cruisen einlädt und echt vielfältig ist. Gute Beats und Rhymes echt fresh eigentlich alles was so ein Album brauch.
Nach dem Break könnt ihr in die Album Snippets reinhören.

Dienstag, 11. März 2014

Breton - War Room Stories - hört sich an wie Foals...


Breton sind  in dieses Jahr mit War Room Stories reingerutscht. Entstanden ist das Album hier in Berlin, obwohl sie eigentlich aus London kommen, aber Berlin zieht ja so einige Musiker an.
Um auf die Überschrift zurückzukommen, nein, sie hören sich nicht wirklich wie Foals an, aber hier und da erinnert sie doch sehr stark an die Indie-Rock Band aus Oxford. Besonders das erste Lied des Album Envy erinnert in den ersten Paar Sekunden an wie My Number von den Foals.
Aber nein, Breton haben hier ein sehr vielfältiges Album geschaffen. Mal peppig mal ruhig, hier und da etwas Electro. Vor allen Dingen echt frisch, neu und hier und da sogar ganz romantisch und idyllisch.
Man kann sich sogar alles kostenlos auf Soundcloud direkt von ihnen streamen, finden wir fair, hört doch mal rein. Klare Empfehlung!
Das ganze Album nach dem Break.

Montag, 10. März 2014

Sans Dormir von Bot'Ox - Synthpop vom feinsten


Bot'Ox haben nach ihrem sehr gelungenen Album Babylon By Car eine tolle Fortsetzung mit Sans Dormir auf die Beine gestellt, die einen akustisch auf Reisen begeben lässt. Mal chillig, mal fetzig, rockig und teilweise auch ein wenig experimentell, was dem Album aber keineswegs schadet; Eigenschaften die bisher die Musik von Bot'Ox ausgezeichnet haben. Treu sind sie sich auf jeden Fall geblieben, haben es aber auch noch wirklich sehr professionell erweitert.
Bot'Ox haben ein salonfähiges Album aufgestellt, das sich hier und da zwar etwas streckt, jedoch in seiner Gesamtwirkung durchdacht und genial wirkt/ist.
Hörprobe findet sich nach dem Break.

Donnerstag, 27. Februar 2014

Left Boy fetzt! Aber so richtig!

Left Boy hat diesen Monat nach Jahren langer Arbeit seit Debut-Album Permanent Midnight der Öffentlichkeit freigegeben. Das Album ist Genial! Ein besseres Debut hätte er nicht hinlegen können.

Left Boy der Kopierer?

Bisher hatte Left Boy viel gesampelt, wie z.B. bei Your Song, bei dem er sich für die Hintergrundmelodie an Daft Punks Something About Us bedient hat, aber er hat es wirklich hervorragend verarbeitet und vor allen Dingen, solche Songs frei zum Download freigegeben. Da kann man ihm das doch nicht übel nehmen oder? Vor allen Dingen höre ich mir seine Version sogar noch viel lieber an, als die von Daft Punk. 
Left Boy kopiert nicht, sondern er gibt den Songs seinen Touch und peppt sie auf, gut ist es auf jeden Fall. Sein YouTube-Kanal ist sehr zu empfehlen. 

Permanent Midnight

Permanent Midnight - hier hat Left Boy eine reife Leistung erbracht. Hip Hop, Electro, Rap, Drum 'n' Bass, usw. Dieser Mastermind hat alles in einer herrlichen Weise vereint und ein Album mit emotionalen Höhen und Tiefen geschaffen, mal ist es fetzig und lädt zur Party ein, anderseits ist es auch sensibel und ruhig. 
Bei der bisher beliebtesten Single aus dem Album handelt es sich um Get It Right welcher sich garantiert zum Sommersong 2014 entwickeln wird, aber das Album ist unglaublich vielfältig und lässt sich locker einige dutzende Male rauf und runterspielen. 
Sich das Album zu kaufen, wäre eine echt gute Idee, aber man kann sich ja selber überzeugen via YouTube und Soundcloud
Hier haben wir euch auch nochmal unsere Favoriten des Albums zum anhören eingebettet.

Sonntag, 16. Februar 2014

CutWires - Frische Housebeats aus den UK

Wieder einmal stellen wir einen Newcomer aus den weiten von Soundcloud vor. Diesmal CutWires.
CutWires ist ein Duo und besteht aus Tim Hiscox und George Taylor, die letzes Jahr bereits ihre EP Runaway veröffentlicht haben. Diese wurde auch von verschiedenen Radiosendern europaweit ausgestrahlt.

2014 soll nun ihr Jahr werden! Sie arbeiten hart daran neue Tracks zu erstellen und bieten zurzeit auf Soundcloud ihre neueste Single Elvis kostenlos zum Download an. Der Song ist zum einen genial gemacht zum anderen auch echt humorvoll. Gefällt auf jeden Fall!

Von CutWires eigenen Produktionen finde ich Don't Talk am gelungensten sanfte Beats und ein angenehmes Hörgefühl überzeugen da ziemlich.

Montag, 3. Februar 2014

Welt der Wunder von Marteria - Ein Kommentar

Welt der Wunder, so heißt einer der vielen Titel aus Marterias neuem Album Zum Glück in die Zukunft II, der mir nicht mehr aus dem Kopf geht.
Das erste Mal als ich den Song im Radio gehört habe, konnte ich erstmal nicht ganz drauf klar kommen. Der größte Fan von deutscher Musik bin ich eigentlich nicht, doch dieser Song ging mir direkt durchs Herz und hat mir eine derbe Gänsehaut verpasst und dabei ohne irgendein softy Gewäsch zu sein! Die Melodie, der Beat und vor allen Dingen die Lyrics! Einfach der Hammer! Marteria hat eine wunderschöne Idee in einem Song so geschickt melodisch verarbeitet, dass ich wirklich hin und weg bin!

Donnerstag, 9. Januar 2014

Baru - Sailors of the City (2013)

Baru. Wenn euch der Name nichts sagt ist es echt nicht schlimm, da sie leider noch nicht mal in der Indie-Szene ansehen hat. Mit schlappen 1.400 Likes auf Facebook, 284 Follower aus Twitter, 94 Follower auf Soundcloud und 49 Follower auf Spotify sind sie eher noch ein Insider. Aber ein guter. Mit ihrer emotionalen Wärme, der angehnemen aber trotzdem männlichen Stimme und den kleinen Ohrwürmer erinnern sie mich sehr an die Band Abby. Nur macht Baru etwas was Abby nicht macht. Sie machen, obwohl sie schon sehr zart sind, auch etwas lautere Songs oder Singen zum Beispiel bei Colds "fucking Colds", aber übertreiben es dabei nicht! Deswegen gefiel mir das Album. Es ist nicht eintönig. Es ist fetzig und gleichzeitig auch gefühlvoll. Du hast Lust immer weiter zu hören und es gibt kein "Oh nee nicht dis Lied, überspring mal-Song". Nein. Ich bin sehr gespannt was Baru in der Zukunft rausbringt und ob sie es schaffen dieses Album zu überschlagen.

Für die, die Interesse an Baru's Musik haben die gehen auf Baru's offizielle Internet Seite...

Bildquelle: Baru (offizielle Seite)

Donnerstag, 12. Dezember 2013

RY X - Berlin EP (2013)

RY X. Ein Musiker aus Australien der Ähnlichkeiten mit S O H N hat und schon seit mehr als 3 Jahren  im Musikgeschäft versucht irgendwie bekannt zu werden. Als Vorkünstler von bekannten Bands wie Maroon 5 oder Phantom Planet mit seinem Debütalbum "Ry Cuming" hatte er Chancen auf seinen Durchbruch. Doch vergebens! Der Künstler bekam erst etwas Aufmerksamkeit bei der Zusammenarbeit mit dem Produzenten Frank Wiedermannn, der mit ihm den Song "Howling" aufnahm und in zu einem erfolgreichen Electro-Stück machte. Nach diesem Song bekam er auch eine Anfrage des schwedischen Labels "DumontDumont" unter Vertrag zu kommen, was er auch tat und nicht bereute.

Denn dieses Jahr brachte er die EP "Berlin" wovon der gleichnamige Song "Berlin" in der neuen Sony 4k Fernseher Werbung benutzt wurde und so in den Ländern wo der Werbespot ausgestrahlt wird (Frankreich,England und Deutschland) es in die Charts schafte! Da hat Shazam mal wieder geholfen ;)

Ich kann diese EP nur empfehlen, da die Stimme von RY X euch die Vorwkriegt,htszeit echt verschönern wird und der ganze Stress wird mit den Keyboard und Gitarren Klängen einfach herausgeschüttelt.

Schade das dieser wunderbare Künstler erst nach drei Jahren endlich Aufmerksamkeit bekommt, aber ich bin froh das er immernoch so traumhafte Musik wie früher macht.

Hier der Song den ihr eigentlich kennen solltet...

... und hier ein anderer großartiger Song von ihm.



Na seit ihr jetzt neugierig geworden? Dann ladet doch einfach von RY X eigenen Seite den Song Vampire aus seiner neuen EP Berlin gratis runter (http://www.ry-x.com/) und wenn ihr dann nicht mehr genug von ihm bekommt, dann kauft euch doch nen paar Songs. ;)

Bildquelle: Amazon

Mittwoch, 11. Dezember 2013

London Grammar - Die Entdeckung des Jahres


London Grammar, hier und da habt ihr bestimmt schon mal davon gehört, oder auch gerade nicht.
Das erste Lied das ich von London Grammar gehört habe war "Wasting My Young Years" und es hat mich sofort dazu veranlasst über sie zu schreiben.

Wer ist eigentlich London Grammar?

London Grammar besteht aus der Sängerin Hannah Reid, dem Gitarristen Dan Rothman und dem Schlagzeuger Dot Major. Gegründet haben sich London Grammar bereits 2009. Bekannt wurden sie aber erst Ende 2012/ Anfang diesen Jahres. Sie haben unter anderem den Song "Help Me Lose My Mind" mit Disclosure aufgenommen. 

Und wie hör'n die sich so an?

Jaha, das ist echt nicht so schwer zu sagen, da mir gleich so einige ähnliche Interpreten durch den Kopf schwirrten. Zunächst einmal zur Stimme der Sängerin Reid; spontan ist mir da als allererstes "MS MR" durch den Kopf gelaufen, dann aber auch 'nen Stückl' "Florence and the Mashine", nur habe ich den Anschein das Reids Stimme wesentlich kräftiger ist, als die zuvor genannten Sängerinnen. 
Die Melodie generell könnte man traurig, melancholisch finden, aber irgendwie gleichzeitig episch, fantastisch sogar irgendwie romantisch. Eigentlich so die beste Mukke für den Winter, wo man sich zu an den Kamin setzen würde oder sich iwie anders einpackt und vor der Kälte drausen flieht. 
Das Debutalbum von London Grammar, welches sich "If You Wait" nennt, hält mich Song für Song fest und es kommt weder ein Gefühl von Langeweile auf noch hat man das Gefühl das da irgendetwas nicht durchdacht ist an den Songs. Gelungen sind vor allen Dingen die Songs "Strong", wie bereits gesagt "Wasting My Young Years" und das Cover von Kavinskys "Nightcall".

Also ich würde mal jetzt so behaupten, dass London Grammar momentan eine der besten neuen Indie-Pop Bands ist, die ich gehört habe. 

Alle EP's und Songs kann man sich kostenlos auf ihrem Soundcloud Account anhören, aber der Kauf des Albums eindeutig auch keine schlechte Idee ist. Vielleicht sogar das ideale Weihnachtsgeschenk?

Auf jeden Fall 'ne krasse Band!


Links:


Für andere Neuentdeckungen folgt doch einfach meinem Soundcloud-Account.

Montag, 9. September 2013

James Blake - James Blake (2011)

Dubstep,
wenn man den Begriff hört, denkt man gleich an viel zu schrille Töne, grauenhafte Schreie und Kopfschmerzen. Doch wenn ihr euch James Blake anhört, werden alle eure Dubstep-Klischees verflogen sein. James Blake macht mit seiner Soul Stimme und den funkigen Dubstep Tönen, die sich nach allem als grauenhaft anhören, einen Dubstep, denn man durchaus genießen kann.

Sein Debütalbum, welches nach ihm benannt ist und 2011 erschien, ist schlicht und einfach atemberaubend!
Nätürlich kommt man bei Blake auch nicht über die klassischen Dubstep Electrovoices hinweg, wie z.B. beim Song Lindesfarne II, dafür gibt es auch im Album Songs wie Limit To Your Love oder Unluck die sich einfach verdammt gut anhören.

Bewertung
Dieses mal war es mir wirklich schwer das Album zu beurteilen, da das Album sich allgemein sehr gut anhört, aber es auch Songs gibt die sich wirklich anstrengend anhören, weil er einfach seine coole soulige Stimme so verzerrt hat, sodass man glaubt das die CD kaputt wäre. Deshalb gebe ich dem Album 3,5 Sterne von 5 Sternen. Trotz so wenig Sternen kann ich das Album dennoch nur weiterempfehlen.